“Einer Brise Rock gemischt”

14Mar15
Nat Smirnoff

Nat Smirnoff

Die Sterne leuchten bereits über den Bergen. Der dunkelblaue Himmel ziert die kalte Nacht in Mürren. Nils Burri war ein Teil des Soundtracks des heiligen Valentins Abend, in Mürren. Leidenschaftliche Paare wollen den Abend in Frutigen unter Sänger und Musik verbringen.

“Ohne Musik wäre die Welt ein Irrtum” nach Philosoph Friedrich Nietzsche, deshalb kam Nils, um die Pop-Rock-Fans zu erobern.

Die kleine alte Foto-Galerie im Mürren war die Szene von einem schönen Konzert. Der Eiger zwinkerte, der Mönch schüttelte seine Hände und die Jungfrau geschmolzte am Ende des ersten Songs.

Nils Burri ist im Eiger Guesthouse, in Mürren, schon mehrmals aufgetreten. Das erste Mal war am 28 Februar 2014. Ema Baptista, Gastgeberin beschreibt die Karriere dieses Sängers auf dieser Weise: “Nils Burri ist ein leidenschaftlicher Musiker, der zum Teil seine Songs selbst komponiert und über eine hervorragende Stimme verfügt. Er hat in den letzten zwei Jahren bereits zwei CDs produziert”. Sie erinnert sich: “Ich hatte schon von Nils Burri gehört und habe es einfach mal gewagt ihn ins Eiger Guesthouse einzuladen. Er war erfreulicherweise sofort bereit bei uns aufzutreten und, siehe da, es hat ihm gefallen. Sie hat alle Songs gern, trotzdem gesteht: “Nils Stimme ist sowohl rockig als auch sanft und romantisch. Mein Lieblingsong ist „Back to you“.

Mit dem blauen Himmel als Hintergrund, begeistern die Alpen jeden. Nils bestätigt:Ich bin in Frutigen aufgewachsen inmitten vieler Berge und mich haben die Berge schon immer fasziniert. Auch an vielen Wanderungen mit meinem Vater kann ich mich gerne zurück erinnern. Ich hole mir oft in den Bergen oder an einem Flussbeet die Inspiration .”

Alles bereit. Die Show gebeginnt. Stille, hier ist Musik.

Vom Hockey zum Violinschlüssel

Er hat zehn Jahre Eishockey gespielt, bis zum Zeitpunkt wo seine Hüften nicht mehr wollten. Nach sechs Operationen haben die Ärzte gesagt, dass er kein Sport mehr ausüben könne und ab diesen Zeitpunkt musste er sich ein anders Hobby suchen und so kamm er zur Musik.

Er hat gern die Öffentlichkeit, aber Eine insbesondere. “Da das Publikum in Mürren hauptsächlich aus Ausländer besteht ist es in Mürren jeweils komplett anders als wir es gewohnt sind. Wir haben immer sehr gute Erfahrungen mit den Mürrenern und kommen immer wieder gerne”, behauptete er. “Das Publikum in der Schweiz -und vor allem im Berner Oberland- ist sehr skeptisch gegenüber englische Musik, weil es sie nicht versteht. Auch die Leute zum Klatschen oder Mitsingen zu animieren ist oft schwierig im Berner Oberland, weil sie eigentlich lieber an ihrem Tisch sitzen und ein Bier trinken würden, anstatt der Band zuhören müssen.”

nilsburri3Der Bassist der Band, Philipp Bühlmann gibt den Jungen Musikunterricht und erinnert sich noch, als er Nils kennenlernte. “Vor ungefähr drei Jahren. Ich war mit einer anderen Band auf Tour und wir haben im Club “alte Taverne” in Adelboden gespielt. Zu dieser Zeit hat Nils dort die Events durchgeführt und so lernten wir uns kennen. Ein paar Monate später fragte Nils mich, ob ich in seiner Band mitspielen wollte und ich stimmte zu”, sagt. Er geht noch weiter: “Dank meines Studiums als Jazzmusiker kenne ich im Gegensatz zu Nils die Musiktheorie und kann Noten lesen. Nils kann das nicht, er spielt rein aus seinem Herzen. Das ergibt eine sehr gute Zusammenarbeit.”

Er erinnert sich ganz besonders an ein Konzert, das ihn geprägt hat. “Mit Nils Burri war ich im Volkshaus Zürich als Supportact von Olly Murs. Es war eine wahnsinnige Stimmung.” Aber er erinnert auch an einen lächerlichen, Auftritt mit einer Band. “In Polen mit ungefähr vier Zuschauer. Einer davon war ein betrunkener Kriegsveteran”, kommentierte er.

Als wir mal ein Konzert in Lübeck, ganz im Norden Deutschlands, am Nordsee, hatten, kamen tatsächlich zwei Fans aus der Schweiz. Die sind einen ganzen Tag gefahren, um uns dort zu sehen und hatten dann trotzdem fast nicht den Mut uns anzusprechen. Das war wirklich ein bisschen lustig…

Die nostalgische Schynige Platte-Bahn führte auch Nils auf 2000 Meter über Meer. Es war im August 2013 und Wirte Thomas Willem erinnernt sich noch: “Es war sehr gut, er brachte das Publikum in Stimmung. Hat allerdings fast nur Englisch gesungen. Die Gäste waren sehr begeistert. Wir hatten fast Vollhaus. Es war ein sehr schöner Abend mit Vintage Rock”, sagte der Wirte.

Mit aufgesetzter Brille, beschreibt der Bassist den Sänger auf unverblümter Weise: “Nils Burri ist ein Sänger und Songwriter, der auf Englisch singt, Gitarre spielt und von einem Drummer und Bassisten begleitet wird. Die Stimmungen varieren von romantisch, berührend bis zum Tanzen, Mitsingen und Klatschen.” 

Nil verabschiedet sich von Freunden und mit dem Versprechen zurückzukehren: “Maybe some day.”

 



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